Historisches
Der Männergesangverein Eintracht Ittenbach 1957 e.V. (MGV) wurde in seiner jetzigen Form 1957 gegründet. Es gab bereits einen Vorgänger des MGV, und zwar den Männergesangverein Eintracht Ittenbach, der bereits im Jahre 1873 gegründet worden war und 1933 aufgelöst wurde.

Einige Ittenbacher Männer, die der Meinung waren, dass nach Ittenbach wieder ein Männergesangverein gehöre, gründeten dann am 17. März 1957 den neuen MGV, der sich auch als Nachfolger des Vorgängervereins verstand, zumal es auch noch Mitglieder aus dem aufgelösten Verein gab, die nun wieder eintraten.
Von den damaligen Gründungsmitgliedern und den im Gründungsjahr beigetretenen Mitgliedern ist heute noch einer als aktiver Sänger dabei. Der Initiator der Neugründung Josef Lutz ist im Jahr 2006 verstorben. Der erste Dirigent des neuen MGV war Willy Hülder. Er trat 1989 von seinem Amt zurück und wurde zum Ehrenchorleiter ernannt. Er ist noch bis heute aktiv und vertritt vor allem den
jetzigen Dirigenten. Nachfolger und derzeitiger Dirigent des Chores ist sein Sohn Ulrich Hülder, der den Chor zu einem seiner bisher größten Erfolge führte, der Aufführung des Requiems von Cherubini.
Die Anfangsjahre des Vereins waren schwierig. Es galt nicht nur, neue Mitglieder zu gewinnen, sondern auch eine finanzielle Basis zu schaffen. Oft musste seinerzeit nach den Proben Geld gesammelt werden, um die laufenden Kosten des Vereins bestreiten zu können. In Kenntnis dieser Probleme glaubte man seinerzeit im Ort auch nicht an eine lange Lebensdauer des MGV.
Im Jahr 1965 übernahm der heutige Vorsitzende Manfred Görres als Vorstandsmitglied Verantwortung für den MGV. Dank seiner Aktivitäten sowie der Umsetzung zahlreicher neuer
Ideen wuchs und entwickelte sich der MGV in jeder Hinsicht und ist seit Jahren auch ein bedeutender Kulturträger Ittenbachs. Wesentlichen Anteil daran hatte und hat die Pflege der Kameradschaft und der Geselligkeit, auf die seit der Gründung bis heute - neben den gesanglichen Belangen - größter Wert gelegt wird. Die Frauen der Sänger werden hierbei einbezogen, sie helfen auch bei größeren Veranstaltungen.
Weiter trugen dazu die regelmäßigen Konzerte, Auftritte und Mitwirkungen bei dörflichen Anlässen, Ausflüge und Konzertreisen bei. Um diese Programmpunkte gruppieren sich heute die Unternehmungen des Vereins. In der Vergangenheit waren es auch Karnevals-veranstaltungen sowie einige Fußballspiele, deren Erlöse sozialen Zwecken zugeführt wurden. Nicht zu vergessen die früher so berühmten Steinbruchfeste am Nasseplatz, die über 20 Jahre lang tausende Besucher von Nah und Fern in das romantische
Ambiente des Steinbruchs lockten und den Verein weit und breit bekannt machten. An deren Stelle sind heute die Sommerfeste des Vereins getreten. Seit einigen Jahren sind die Veranstaltungen „Weihnachten op Kölsche Art“ mit bis zu 800 Zuschauern pro Jahr der große Renner.
Bei allen hier aufgeführten Anlässen konnten neue Sänger und fördernde Mitglieder gewonnen werden.
10 Jahre nach seiner Gründung hatte der MGV 28 Sänger und 34 fördernde Mitglieder. Seit Jahren hat sich die Zahl der Sänger zwischen 35 und 40 eingependelt, zurzeit sind es 39 Aktive und 135 Fördernde (Inaktive Mitglieder).
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